Mit der Entscheidung für einen Aus­bil­dungs­be­ruf in der Justiz des Landes treffen Sie die richtige Wahl. Das Angebot der Justiz ist vielseitig und bietet jungen Menschen eine interessante Perspektive: Es reicht vom Fach­hoch­schul­stu­di­um als Rechts­pfle­ger­in/Rechts­pfle­ger bis zur Ausbildung für den allgemeinen Vollzugs- und Werksdienst bei den Justiz­voll­zugs­an­stal­ten.

Informieren Sie sich über die spannenden Berufe in der Justiz!

Wir haben folgende Stellenangebote für Sie:

Ausbildung zur/zum Justizfachangestellten

Einmal guten Gewissens vor den Richter treten? Ihn vielleicht sogar während einer von der Presse interessiert verfolgten Sitzung unterstützen? Das können junge Frauen und Männer, die die Schule mit der Fachoberschulreife abgeschlossen haben und sich für eine zweieinhalbjährige Ausbildung zur/zum Justizfachangestellten entscheiden. Gesucht wird für den 1. September 2018, ab 1. Juli 2017 kann man sich bewerben.

Martina Klein, Ausbildungsleiterin im Siegburger Amtsgericht, berichtet: "In den vergangenen zwei Jahren war es nicht einfach, die dem Amtsgericht Siegburg in der Regel jährlich zugewiesenen sechs Ausbildungsplätze mit geeigneten Bewerbern zu besetzen."

Dabei ist das Feld für die Justizangestellten ein weites - zu Terminen einladen, Fristen überwachen, Schriftstücke ausfertigen und beglaubigen, Verhandlungsprotokolle erstellen. Mit dem Richter arbeitet man in einer sogenannten Service-Einheit zusammen. Die Aufstiegsmöglichkeiten sind durchaus vielfältig. Bei entsprechender Eignung und Engagement kann die Zulassung für den mittleren oder auch in den gehobenen Dienst (Rechtspfleger) erfolgen. "Nicht wenige unserer Azubis sind später auch Gerichtsvollzieher geworden", so Klein.

Zusätzlich zum Unterricht in der Berufsschule drücken die Auszubildenden zweimal die Woche intern die Schulbank, im hauseigenen Ausbildungszentrum des Amtsgerichts. Für eine enge Betreuung und Beratung ist also gesorgt. Was müssen Interessenten mitbringen? Die Bereitschaft, sich intensiv mit den gesetzlichen Grundlagen auseinanderzusetzen. Ganz wichtig ist das Beherrschen der Rechtschreibregeln. Denn wer für das Amtsgericht korrespondiert, dessen Briefe müssen fehlerfrei sein. So ist beim Einstellungstest das Diktat der Knackpunkt, wie Klein aus der Praxis berichtet. Bisweilen sind es nur zehn Prozent, die Kommata richtig zu setzen wissen, "dass" und "das" korrekt unterscheiden. Bewerbungen für das Amtsgericht Siegburg sind ab dem 01.07.2017 unter www.justiz-ausbildung.nrw/ möglich.

Weiteres erfragen Sie unter martina.klein@ag-siegburg.nrw.de bzw. Telefon unter 02241/305-286.

Quelle: SiegburgAktuell